Die Komfort-Variante von Google Maps: Wikimapia

von Dipl.-Ing. Eric Sturm

Google Maps – der Online-Weltatlas von Google – ist ein unverzichtbares Werkzeug, wenn man als Planer viel unterwegs ist, Projekte in fremden Städten bearbeitet oder an Wettbewerben teilnimmt. Städte und Landschaften lassen sich damit in bester Qualität “von oben” erkunden.

Das Bauhaus-Archiv in Berlin auf Wikimapia.org
Das Bauhaus-Archiv in Berlin auf Wikimapia.org

Die Plattform “Wikimapia” bietet nun eine Art “Komfort-Variante” von Google Maps: Satellitenbilder bzw. Landkarten von Google Maps werden im Großformat mit Detailinformationen in Form von Texten, Bildern, Videos, Links zu Städten, Gebäuden, Straßen und Plätzen auf der ganzen Welt kombiniert. Sie lassen sich per Klick in die Rechtecke, die als eine Art Layer über der Karte liegen, aufrufen. Je nach Zoomfaktor können dies allgemeine Informationen z. B. zu einer Stadt oder den einzelnen Bezirken sein, bei näherem Heranzoomen lassen sich dagegen Texte, Fotos und weiterführende Links (vor allem zu Wikipedia-Artikeln) z. B. von Museen, Unternehmen, städtischer Infrastruktur oder Parks abrufen.

Wikimapia wurde von Alexandre Koriakine und Evgeniy Saveliev entwickelt. Der Name steht für die Kombination von Wikipedia-Informationen und Google Maps. Es ist ein typisches “Web 2.0”-Projekt, bei dem Nutzer auf der ganzen Welt dazu beitragen, Orte zu markieren und mit Informationen oder Kommentaren zu versehen.

Mitmachen kann bei Wikimapia jeder, und gerade Architekten oder Stadtplaner können die Plattform natürlich auch dazu nutzen, eigene Projekte “zu verewigen”, am besten mit Projektfotos und Link zur eigenen Büro-Website. Besonders schön für das eigene Online-Marketing: alle Texte, die auf Wikimapia hinterlegt werden, werden im Google-Suchindex erfasst.

www.wikimapia.org

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Stand: 25.03.2008